Eukona

Konzentration auf Nachhaltiges Wirtschaften

Unter nachhaltigem Wirtschaften versteht man den Beitrag der Wirtschaft zum Leitbild einer global nachhaltigen Entwicklung. Hierbei ist der Einsatz von Unternehmen aller Branchen, großer Konzerne wie kleiner Handwerksbetriebe gleichermaßen gefragt: Nachhaltig oder auch zukunftsfähig wirtschaften Unternehmen dann, wenn sie einen langfristigen Nutzen für den Menschen und seine soziale und natürliche Umwelt stiften und dabei auf die Wahrung und Mehrung der wirtschaftlichen Substanz achten. Das heißt sie leben von den Erträgen und brauchen nicht das Kapital auf.
Nachhaltiges Wirtschaften ist also keineswegs trivial, vielmehr eine Herausforderung, vor der Unternehmen jedoch durchaus nicht kapitulieren müssen, wenn sie die zahlreich sich bietenden Anknüpfungspunkte konsequent angehen.
Die Situation vieler Unternehmen, vor allem KMU, in der Ernährungsbranche ist von hohem Konkurrenzdruck und Preiskampf geprägt. In diesem Überlebenskampf droht die Zukunftssicherung ins Hintertreffen zu geraten. Jedoch darf die Orientierung auf nachhaltiges Wirtschaften nicht als Zusatzbelastung betrachtet werden, sondern als Chance einer zukunftsfähigen Unternehmenspolitik, die auch kurz- und mittelfristig dem Unternehmen nutzen kann. Z.B. kann das Unternehmen versuchen, sich über die Positionierung im Qualitätssegment der Spirale von sinkenden Preisen und sinkender Qualität zu entziehen, durch konsequenten produktionsintegrierten Umweltschutz die Ressourcen- und Energiekosten in seinen Prozessen zu minimieren oder durch aktive Personalpolitik qualifiziertes Personal zu binden und zu gewinnen.
Da eine nachhaltige Entwicklung nur möglich ist, wenn die Notwendigkeit des nachhaltigen Wirtschaftens im Bewusstsein der Mitarbeiter/-innen verankert ist und sie über entsprechende Nachhaltigkeitskompetenzen verfügen, kommt der beruflichen Bildung eine Schlüsselrolle zu.

 

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